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Hier zeigt der Hund keinerlei Aggressivität (im Foto der untere Hund). Mit dieser Geste sollte jeder Kampf beendet werden. Der Dominante muss darauf reagieren, wenn er in seinen Prägungsphasen richtig sozialisiert worden ist. Durch dieses Erscheinungsbild muss beim dominanten Hund die sogenannte Beißhemmung einsetzen. Er kann nicht mehr zubeissen, selbst wenn er wollte. Leider gibt es immer mehr Hunde, die sich in dieser Richtung asozial zeigen und den sich "ergebenden" Hund einfach totbeissen.
Andererseits zeigen auch gerade kleinere Hunderassen nicht mehr die passive Unterwerfung, so dass sie beim dominanten Hund die Beisshemmung nicht auslösen und dadurch schwer verletzt oder gar getötet werden. Dann ist immer der böse grosse Hund schuld, obwohl er, in diesem Fall, nichts dafür kann.
Hinzu kommt, dass sehr viele Aggressionen häufig von kleineren Hunden ausgehen, weil sie im Welpenalter kaum mit anderen Artgenossen spielen können oder dürfen und bei Annäherung eines grossen Hundes ängstlich auf den Arm genommen werden und dadurch lernen, dass ein grosser Hund Gefahr bedeutet, die er dann als Erwachsener durch Aggression abwehren will.
Natürlich können Sie Ihren Welpen nicht sorglos zu jedem grossen Hund lassen, weil Sie ja nicht wissen, ob dieser auch "normal sozialisiert" ist.
ABER: Gehen Sie mit Ihrem Welpen so früh wie möglich in eine gute Hundeschule, die eine Welpenerziehung, Welpenausbildung oder Welpenspielschule anbietet, damit Ihr Hund die passive Unterwerfung lernt und sie auch bei anderen Hunden respektiert (Körpersprache des Hundes)! Ein erfahrener Hundeprofi als Ausbilder, wird dafür sorgen, dass Ihrem Hund nichts passiert und dass es nicht nur beim Spielen bleibt, sondern dass man die ersten Schritte in Richtung wohlerzogenem Hund unternimmt.
Weiterkämpfen bis zum Tode ist nicht zuletzt auf genetische Defekte zurückzuführen, die vererbt werden.
Der Wolf tötet in der Regel nur rudelfremde Wölfe (Kontrolle der Bevölkerungsdichte).
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