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Die Sprache der Hunde erlernen - die Hundesprache verstehen
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Vorwort:
Dass sich Hunde und Menschen oft nicht verstehen, liegt zum großen Teil daran, dass der Mensch verlernt hat, gefühlsmäßig auf ein Tier einzugehen und die Körpersprache des Hundes zu verstehen. Hinzu kommt, dass viele Hundehalter ihre Hunde vermenschlichen. Sobald Sie bereit sind, genau umgekehrt zu handeln, sind Sie auf dem richtigen Weg. Sie müssen bereit sein, Ihr Denken und Ihr Verhalten zu “verhundlichen”! Das heißt
nichts anderes, als dass Sie ständig überlegen müssen, wie sieht mein Hund das, wie “verknüpft” er - was muss ich tun, um es ihm zu erleichtern, dass er “verknüpft”, was ich von ihm will.
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Desweiteren müssen Sie Ihren Hund ständig beobachten, denn durch sein Verhalten, seine “Körpersprache” zeigt Ihnen Ihr Hund in jeder Situation an, was er (gerade jetzt) von dieser hält. Somit kann man behaupten, dass Ihr Hund sich Ihnen mitteilt, sich mit Ihnen “unterhält”. Diese Körpersprache zu erlernen ist nicht einfach und erfordert von Ihnen Wille und Disziplin.
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Nochmals - der größte Fehler ist das Vermenschlichen eines Hundes. Ihr Hund kann nicht logisch denken, er “verknüpft” immer Ort, Art und Zeitpunkt des Geschehens. Ihr Hund “denkt” ganz einfach, denn nur so weit reicht seine Intelligenz. Er denkt nur in
angenehm - unangenehm gut - böse schwarz - weiß!
D.h. nichts anderes, als dass Ihr Hund immer die o.g. Erfahrungen als Bilder abspeichert. Erwarten Sie nicht, dass Sie einem Hund etwas logisch “erklären” können - er braucht Situationen, die er abspeichern kann und nur darüber lernt Ihr Hund. Wenn Sie zu viel “menschliches Verhalten” von ihm verlangen und erwarten, so bringen Sie ihn in eine fatale Situation, denn:
Hund kann er nicht sein (weil Sie es nicht zulassen und zuviel erwarten) und Mensch kann er nicht werden (hier fehlt ihm doch einiges)
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Wenn ein Hund über eine gewisse Zeit artfremd behandelt wird, kann es bei ihm zu neurotischen Ausfällen kommen, oder der Hund dreht einfach den Spieß um und regelt die Angelegenheit auf seine "Art". Hier kommt es dann aufgrund der fortlaufenden Missverständnisse zu "Unfällen", indem der Hund seinen Führer tyrannisiert, oder sogar angreift.
Wie schwer es ist, dies alles zu erklären, sehen Sie nun daran, dass hier bisher überhaupt nicht die Rede davon war, dass ein Hund ein Tier ist, das vorwiegend von seinen Trieben gesteuert wird. Ein Hund wird sich immer “trieblich” verhalten, egal wie gut Sie als Ausbilder sind und was Sie ihm an- oder abtrainieren. Sie werden es wahrscheinlich schaffen, gewisse Triebverhalten “einzudämmen”, aber Sie werden niemals in der Lage sein, diese Naturtriebe völlig zu unterdrücken, etwa so, dass sie nie wieder “ausbrechen”. Auf triebliche Verhalten kann ich allerdings hier nicht eingehen, auf den folgenden Seiten soll es nur um die Förderung des besseren Verständnisses unserer Hunde gehen (Sprache des Hundes, Hundesprache)!
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Hunde unterhalten sich (oder besser: drücken sich aus) unter Zuhilfenahme ihrer Körpersprache (Hundesprache)
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Diese Körpersprache zeigt die augenblickliche Situation des Hundes an, in der er sich gerade befindet.
Der Mensch hingegen äußert sich in einer "beschreibenden" Sprache, welche von der augenblicklichen Situation völlig unabhängig ist.
Als Mensch können Sie erzählen, was gestern war, was Sie gerade ausdrücken wollen oder was Sie morgen planen. Sie können auch davon schwärmen, welchen Urlaub Sie verbringen werden. Sollten Sie gerade an Ihrem Urlaub planen, so nutzen Sie doch die Möglichkeit eines Ferienhauses mit Hund, so sind sie ständig mit Ihrem Liebling zusammen, brauchen Ihre Ausbildung nicht zu unterbrechen und Ihr treuer Begleiter hat genügend Platz und seinen Freiraum.
Mit Gesten und Mimik können Sie diese Planungen oder Erzählungen bekräftigen!
Der Hund kann das nicht. Nicht nur, dass er nicht wirklich sprechen kann, sondern er kann mit seiner Körpersprache nur DAS ausdrücken, was er just in diesem Augenblick empfindet, wenn er mit uns oder seinen Artgenossen "spricht"!
Wenn Sie das im Umgang mit Ihrem Hund nicht beachten, dann geht es Ihnen wie dem Radiohörer, der eine auf Kurzwelle ausgestrahlte Sendung nicht empfangen kann, weil er sein Gerät auf UKW eingestellt hat. Wenn Sie also mit Ihrem Hund "sprechen" wollen, dann müssen Sie auf seinen Kanal umschalten, sonst funktioniert es leider nicht!
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Die folgenden Seiten sollen Sie dabei unterstützen, die "Sprache" unserer Hunde zu erlernen.
Im Groben verstehen wir den Hund gefühlsmässig.
- Ein Hund duckt sich und zieht den Schwanz ein - der Hund hat Angst.
- Der Hund steht steif, sträubt die Haare, bleckt die Zähne und “grummelt” dabei - er versucht dem Menschen oder Artgenossen Angst zu machen.
- Ein Hund kommt hoppelnd und schwanzwedelnd auf uns zu und stupst uns leicht an - vor diesem Hund werden wir wohl kaum Angst haben oder bekommen!
Aber stimmt das alles so auch??? Beim "Spielbeissen" wird es für viele Menschen schon schwieriger. Wann ist es “noch” Spiel - wann wird es ernst, wann möchte der Hund bereits Macht demonstrieren, wann möchte er warnen, wann möchte er dominieren??? Viele ungeklärte Fragen!
Um unseren Hund zu verstehen, müssen wir seinen Kopf mit Ohrenstellung, Augen und Lippen, seinen übrigen Körper und die Stellung seiner Rute beachten und zwar alle “Zeichen” gleichzeitig! Beschränken Sie sich nicht nur auf ein isoliert gesehenes Zeichen, wie etwa eine wedelnde Rute.
Nur alle Zeichen zusammen zeigen die momentane Stimmung des Hundes!
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Auf den weiteren Seiten, können Sie sich über folgende Themen informieren:
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Sprache
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Sprache zwischen Hund-Hund oder Hund-Mensch, Imponiergehabe, Markieren, soziale Unsicherheit
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Sprache 2
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Drohverhalten, Angriffsdrohen, Abwehrdrohen, Demut, passive Unterwerfung,
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Sprache 3
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Demut, aktive Unterwerfung, Mundwinkellecken, Spielverhalten, Spielaufforderung
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Sprache 4
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Spielbeißen, aumerksamer Hund, entspannter Hund
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Trainingssprache
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Ausbildung des Hundes, Grundsätzliches
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Ausbildung 1
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Grundschule der Hundeerziehung und Hundeausbildung, loben des Hundes
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Ausbildung 2
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Zusammenfassung
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Sie wollen wiederkommen, dann
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Lesestoff
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ohne Quälerei ohne Stress, endlich Nichtraucher werden!
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