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Im Umgang mit uns Menschen beobachtet der Hund sehr genau unsere Körperhaltung, unsere Gesten, unsere Mimik und den Tonfall unserer Stimme. Nur wenn das alles zu dem passt, was wir von unserem Hund wollen, kann er uns verstehen. (Dies dürfte auch der Grund sein, warum manche Hunde manche Menschen nicht mögen. Vielleicht, weil diese Hunde erkennen, dass sich dieser Mensch zumindest ihm gegenüber verstellt. Seine "Freundlichkeit" passt mit seiner Körpersprache nicht zusammen oder umgekehrt.)
Ein Hund kann nichts lernen, wenn er durch Ihr falsches Verhalten in eine Stresssituation gedrängt wird. Ein Lernprozess unter Stress ist auch beim Menschen nicht möglich, beim Hund kann es zu Fehlverknüpfungen führen. Sie müssen Ihrem Hund immer das gleiche Hörzeichen, verbunden mit der gleichen Körperhilfe geben und dürfen ihm dabei keine Romane erzählen. Noch schlimmer ist es, zu versuchen ihm eine Strafpredigt zu halten, weil er vorher etwas verkehrt gemacht hat. Dies würde Ihren Hund stressen, verunsichern und den Verknüpfungsprozess unmöglich machen.
Sie müssen Geduld haben, konsequent sein und auf Ihr eigenes Verhalten achten. Wenn Sie unwillig werden, bedrohen Sie durch Ihre Körperhaltung, Ihre Ausstrahlung und Ihre unwillige Stimme automatisch Ihren Hund und verhindern hierdurch den Lernerfolg (das Verknüpfen).
Denken Sie daran, dass Ihr Hund immer nur die augenblickliche Situation begreifen kann und dass er vor allem absolut kein Unrechtsbewusstsein hat, im Gegenteil - für ihn ist es richtig, wenn er jeden, noch so kleinen Vorteil, für sich gewinnen kann!
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